Die Rolle des Konzerns in der Kreislaufwirtschaft

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Der Stena Metallkonzern trägt mit seinen Betrieben und Geschäftsaktivitäten zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft bei. Mit nachhaltigen Diensten und Produkten und im Einvernehmen mit seinen Kunden und Partnern werden hier Werte in Form von reduzierten Klimaauswirkungen und effizienterer Nutzung der Ressourcen geschaffen.

Angesicht einer ständig wachsenden Bevölkerung und zunehmendem Konsum wächst der Druck auf die Ressourcen unserer Erde immer schneller und stärker. Es besteht großer Bedarf an der Entwicklung von Kreislaufsystemen und Lösungen, die sich diese Ressourcen besser zunutze machen.

Die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft bedingt, dass sich die ganze Gesellschaft weiterentwickelt, mit dem Ziel, die Ressourcen innerhalb des Wirtschaftssystems mit möglichst hohem Wert und so lange wie möglich zu bewahren. Durch Innovation und neue technische Lösungen werden Geschäftsmodelle kreiert, bei denen der betriebswirtschaftliche Nutzen mit einer effizienten Nutzung der Ressourcen einhergeht. Der Stena Metallkonzern trägt aktiv zu dieser Entwicklung bei, indem er kontinuierlich Recyclingdienste und -produkte in enger Zusammenarbeit mit Kunden und anderen Geschäftspartnern entwickelt.

Auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft gilt es jedoch, kulturelle, gesetzliche, technische und wirtschaftliche Hürden zu überwinden. Der Wechsel von der traditionellen, linearen Wertschöpfungskette zu einem Kreislauf-Wertezyklus fußt auf veränderten Konsummustern und einer nachhaltigen Ressourcennutzung. Hier ist Unterstützung gefordert in Form von langfristigen, politischen Steuerinstrumenten in Kombination mit betriebswirtschaftlichen Lösungen in den Bereichen Produktdesign, Produktionsprozesse, nachhaltiger Konsum, Abfall- und Ressourcenmanagement von diesen Strömen. Auch das Wissen von komplexen Materialien und die Verwendung von Lebenszyklusanalysen müssen breiter aufgestellt sein.

Und die verschiedenen Akteure in den Kreislauf-Wertezyklen müssen einen entschiedenen Willen zur Zusammenarbeit haben, damit sie diesen Herausforderungen begegnen können. Hier hat die Wirtschaft eine einzigartige Chance, dynamisch ranzugehen und Veränderungen schneller zu realisieren, als es der Gesetzgeber tut. Der Stena Metallkonzern arbeitet proaktiv für die Kreislaufwirtschaft, indem er Kooperationsmöglichkeiten schafft durch Forschung und technische Entwicklung, und durch den Dialog darüber, wie gesetzliche Hindernisse beseitigt werden können.

Seit der Gründung im Jahr 1939 hat der Stena Metallkonzern in seinem Kernbetrieb Voraussetzungen am Markt geschaffen, um Ressourcen und Werte nutzen und veredeln zu können, die ansonsten verloren gegangen wären. Die Geschäfte werden parallel zur Gesellschaft und in Zusammenarbeit mit den Interessenten des Konzerns entwickelt, d.h. mit Kunden, öffentlichen Einrichtungen und Behörden, Lieferanten, der Akademie und dem Gesetzgeber.

Der Recyclingbetrieb des Konzerns ist ein selbstverständlicher, zentraler Bestandteil der Kreislaufwirtschaft, bei dem enorme Abfallmengen gesammelt und veredelt werden, bevor sie in Form von neuen, recycelten Rohstoffen in die Industrie gehen und so ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Aber diese Konzernsparte leistet auch einen Beitrag mit Diensten, die auf eine effizientere Ressourcennutzung bereits in der Konstruktionsphase und anschließend in der Produktion abzielen. Auch die Geschäftsmodelle der anderen Tätigkeitsbereiche erfüllen wichtige Funktionen in einem Kreislauf-Wertezyklus, bei dem Produkte, Legierungen und Rohstoffe auf den Markt gebracht werden (Geschäftsbereiche Stahl, Komponenten, Aluminium), die aus Werkstoffen (Stahl, Aluminium) der richtigen Qualität hergestellt werden – mit langer Haltbarkeit und dem Potenzial zum mehrfachen Recycling. Der Konzern trägt zudem dazu bei, die komplette Material-Distributionskette zu sichern, indem er die Schiffe mit Treibstoff beliefert und gleichzeitig die Möglichkeit zur Herstellung umweltverträglicher Treibstoffe erforscht.

In einer nachhaltigeren Gesellschaft gibt es einen ausgeprägteren Bedarf an der konzentrierten Kompetenz und den Produkten und Diensten des Stena Metallkonzerns. Die Zusammenarbeit ist unerlässlich für mehr Nachhaltigkeit und ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Beitrag des Konzerns zur Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Werte für alle Glieder der Wertschöpfungskette geschaffen, und zwar in Form von weniger Umweltbeeinträchtigung und besserer Ressourcennutzung. Ein wichtiger Teil dieser Zusammenarbeit ist dank der digitalen Entwicklung die zunehmend bessere Möglichkeit, Informationen mit den Geschäftspartnern auszutauschen. Der Informationsaustausch ist die Grundlage einer gemeinsamen Wissensbasis, die zu intensivierter Zusammenarbeit und Geschäftslösungen führt, die zu nachhaltigen Geschäften beitragen.

Der Stena Metallkonzern investiert kontinuierlich in Forschung, technische Entwicklung und Innovationen, damit eine Zusammenarbeit möglich ist und die kundenseitigen Anforderungen berücksichtigt werden, ungeachtet der Branche. Der Konzern hat eine wirkungsvolle industrielle Plattform mit hoher Kapazität und breiter geografischer Deckung aufgebaut. Heute ist der Konzern kundennah an ca. 200 Standorten in zehn Ländern tätig. Die Fähigkeit zur Schaffung neuer, innovativer Lösungen ist auch hochgradig von den 3.400 Mitarbeitern sowie deren Know-how und Kompetenz abhängig. Regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen in Produkt- und Materialkunde sind daher für das Geschäft entscheidend.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Stena Metallkonzern durch die Transformation zur Kreislaufwirtschaft enorme Werte generiert.

Entscheidende Faktoren sind die Konzentration auf die industrielle Plattform, auf Forschung und Kompetenzentwicklung. Hohe Rentabilität in Kombination mit finanzieller Disziplin schaffen die Voraussetzungen für ständige Investitionen in den Betrieb.

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WAS IST KREISLAUFWIRTSCHAFT?

Bei der Kreislaufwirtschaft wird der Wert der Produkte und Materialien so lange wie möglich gewahrt. Abfälle und Ressourcennutzung werden minimiert, und die Ressourcen durchlaufen die Wirtschaft weiter, wenn ein Produkt das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat, um erneuert weiterverwendet zu werden und so weiteren Wert zu schaffen.

Um ein nachhaltiges Wachstum innerhalb der EU zu garantieren, müssen wir unsere Ressourcen smarter, intelligenter und nachhaltiger einsetzen. Es ist doch ganz offensichtlich, dass das lineare Modell für Wirtschaftswachstum, auf das wir uns bislang verlassen haben, nicht mehr an die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft in einer globalisierten Welt angepasst ist. Wir können unsere Zukunft nicht nach dem Wegwerfprinzip gestalten. Viele natürliche Ressourcen sind endlich, und wir sind gezwungen, eine umweltgerechte, nachhaltige Art und Weise des Umgangs mit ihnen zu finden.

Es liegt auch im wirtschaftlichen Interesse der Unternehmen, ihre Ressourcen optimal zu nutzen.

Aus dem im Dezember 2015 verabschiedeten Kreislaufwirtschaft-Paket der Europäischen Kommission.

Die Abfalltreppe ist ein Modell, das verschiedene Alternativen des Abfallmanagements und der Minimierung des Abfallaufkommens klassifiziert. Je weiter oben auf der Treppe der Abfall angesiedelt ist, desto höher ist sein Wert. Die Abfalltreppe basiert auf EU-Richtlinien und ist ein Grundpfeiler der Kreislaufwirtschaft.

 

FOREN, AUF DENEN DER STENA METALLKONZERN EINE HERAUSRAGENDE ROLLE SPIELT