UNSER UMWELTGEDANKE

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Wir setzen unsere Umweltarbeit kontinuierlich fort, indem wir konkrete Ziele für die effizientere Verwendung von Ressourcen und die geringere Beeinflussung der Umwelt definieren.

Umweltprogramm

Jedes Jahr erstellen wir ein Umweltprogramm. Das übergreifende Ziel ist es dabei, einen Plan und Ziele zu erarbeiten, um unsere Umweltauswirkungen aktiv zu reduzieren. In dem Programm werden Fakten zu sämtlichen Umweltaspekten aufgeführt und ausgewertet, um die Faktoren mit der größten Auswirkung auf die Umwelt auszumachen. Das Ergebnis wird dann bei der Festlegung der Umweltziele für das kommenden Geschäftsjahr zugrundegelegt.

Schwerpunkte

Ein Großteil unserer Arbeit konzentriert sich darauf, den Energieverbrauch zu senken (gemessen in der Energie je produzierter Tonne), den an Deponien und Verbrennungsanlagen gelieferten Abfall zu reduzieren und die Rohstoffe möglichst optimal einzusetzen.
Neben beispielsweise der Verbesserung der allgemeinen Energieleistung der Prozesse prüfen wir regelmäßig, ob alternative bzw. ergänzende Brennstoffe eingesetzt werden können.

Energie

Wir sind ständig bemüht, den Energieverbrauch je produzierter Tonne Aluminium zu senken. Ziel sind also erhöhte Ressourceneffizienz beim Herstellungsprozess und damit ein größerer Umweltnutzen. Dies führt gleichzeitig zu einer gestiegenen Rentabilität, da die Energiekosten pro Tonne sinken. Heute verwenden wir ausschließlich Flüssiggas als Energiequelle in den Schmelz- und Legierungsöfen und sämtliche Arbeitsfahrzeuge werden mit Strom oder Biodiesel betrieben. Beim Austausch von Arbeitsfahrzeugen achten wie stets darauf, diese wenn möglich nicht durch Dieselfahrzeuge zu ersetzen.

Abfall/Salzschlacke

Wir sind bestrebt, den durch unsere Arbeit entstehenden Abfall wiederzuverwerten. Wir möchten das Abfallvolumen und den Restaluminiumgehalt verringern und diese Ströme teilweise wieder in unsere Prozesse zurückführen. Als erster Schritt wurde jetzt damit begonnen, Aluminium aus der Salzschlacke zu gewinnen. Dies erfolgt in einer Schlackenkühlungsanlage, in der die schnelle Abkühlung zu einer Trennung des Metallanteils führt. Dieser Metallanteil wird maschinell sortiert. Das Aluminium wird wieder dem Schmelzprozess zugeführt, während die anderen Stoffe recycelt werden. Die Schlackenkühlung ist eine neue, innovative Anlage, die 2016 in Betrieb genommen wurde.

Dem Schmelzprozess wird Salz zugesetzt, sodass ein höherer Metallanteil gewonnen wird und unsere Ressourcen, Rohstoffe und Energie besser genutzt werden können. Seit 2016 wird die Schlacke von einem neuen Kooperationspartner gewaschen, der das Salz an das Werk zurückgeschickt, wo es wieder dem Schmelzprozess zugesetzt werden kann. Dadurch können die Umweltauswirkungen verringert werden. Früher wurde lediglich Kalium aus der Schlacke gewonnen, der Rest wurde entsorgt.

Emissionen

Die während des Prozesses entstehenden Rauchgase werden in einer modernen Rauchgasreinigungsanlage gereinigt.
Durch den Zusatz von Salz und Chlor zum Schmelzprozess entsteht Chlorwasserstoff. In der Rauchgasreinigungsanlage wird Natron beigemischt, wodurch sich der Chlorwasserstoff im Filter absetzt. Die Rauchgase, die durch den Filter geleitet werden, enthalten auch andere Stoffe, die an Umweltauflagen gekoppelten Emissionsanforderungen unterliegen. Stena Aluminium misst und kontrolliert alle Stoffe gemäß den Umweltauflagen und eigenen Kontrollprogrammen.

Lärm

Die Senkung des mit der gesamten Unternehmenstätigkeit verbundenen Lärms ist ein wichtiger Schwerpunkt, der sich auf unsere Umgebung und die Arbeitsbedingungen auswirkt.

Die Verarbeitung von Rohstoffen geht in der Regel mit einem gewissen Geräuschpegel einher. 2016 wurde daher die strategische Entscheidung getroffen, Materialhallen zu bauen, sodass die Rohstoffe geräuschärmer verarbeitet werden können. Diese Investition ist mit vielen Vorteilen für das Unternehmen und die Umgebung verbunden: der Lärm wird verringert und die Rohstoffe können effizienter verarbeitet werden.

Die erste Bauphase wurde im Juni 2017 fertiggestellt.

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